Datum

13. Sep. 2026

Uhrzeit

10:00 - 16:00

Tag des Offenen Denkmals

Herzliche Einladung zu: einer Führung durch das historische Gebäude des Umweltzentrum Dresden und Foto- und Videoprojektionen, u. a. zum Hochwasser 2002. Der Verkauf der Stadtteil-Broschüre zur Wilsdruffer Vorstadt ergänzen das Angebot. Infostände informieren über Vereinsprojekte, darunter BienenBrückenBauen, ABC-Tische, Europe Direct und lgeltour. Außerdem werden italienische Kaffeespezialitäten von Almuts in der Schützengasse 16-18 angeboten.

Tag des Offenen Denkmals

Open Monumentendag, Doors Open Days oder Europejskie Dni Dziedzictwa: So heißt der Tag des offenen Denkmals in Belgien, Schottland und Polen. Zurück geht diese Aktion auf die Idee des französischen Kulturministers Jack Lang. 1984 machte er erstmals in Frankreich Denkmale der Öffentlichkeit zugänglich und ebnete damit die Geburtsstunde der „Journées Européennes du Patrimoine“. Schon ein Jahr später griffen weitere Länder diese Idee auf. 1991 initiierte der Europarat unter Langs Schirmherrschaft die European Heritage Days – neun Länder, darunter auch Deutschland, nahmen an der Aktion teil. Von Anfang an war der Grundgedanke, jedes Jahr im September sonst nicht zugängliche Baudenkmale kostenfrei für Besucher zu öffnen oder besondere Veranstaltungen zu inszenieren. 1999 wurde diese Initiative zu einer gemeinsamen Aktion des Europarates und der Europäischen Kommission. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit den “Tag des offenen Denkmals” in Deutschland.

Über das Umweltzentrum Dresden e.V.

Das Umweltzentrum Dresden ist ein barockes Gebäudeensemble in der Wilsdruffer Vorstadt. Der Dreiseithof mit Atriumsbau liegt an der historischen Schützengasse, die seit dem Mittelalter zum Schießhaus der Dresdner Büchsenschützen führte. Obwohl die Gebäude den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden, verfielen sie bis 1989 zunehmend. Ende 1989 gründeten engagierte Dresdner Bürger*innen die Interessengemeinschaft Schützengasse, um das vom Abriss bedrohte barocke Gebäudeensemble Schützengasse 16–18 zu retten. Mit dem Ziel, dort ein ökologisches Zentrum zu schaffen, gewann die Initiative 1990 die Unterstützung von Bürgerschaft und Stadtrat. Von 1993 bis 1997 wurden die denkmalgeschützten Gebäude mithilfe von Stadt, Land und Bund ökologisch und denkmalgerecht saniert. Heute ist das Umweltzentrum Dresden Hauptsitz des gleichnamigen Vereins sowie zahlreicher Umweltverbände, Vereine und Initiativen. Es dient als Begegnungs- und Veranstaltungsort, Bürohaus, Café und Gaststätte.

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