Kunstraum Dresden - Ausstellungen

„Archetypen des Weiblichen in der westlichen Kultur – ein künstlerischer und philosophischer Diskurs zur Gegenwartskunst“

 

Künstlerinnen: Małgorzata Bielecka, Anna Theresia Ślusarek, Katarzyna Ziołowicz, Oliwia Hildebrandt, Daria Maroń-Ptak, Joanna Biskup-Brykczyńska, Justyna Pikulska, Karolina Zwoniarska

Das Projekt besteht aus zwei, miteinander verbundenen Teilen, einer monografischen Arbeit und einer Ausstellung.

Monografie

Die westliche Zivilisation entwickelte sich auf der Grundlage des kulturellen Erbes des klassischen Altertums der griechischen und römischen Kultur, des Christentums und der intellektuellen Strömungen der Aufklärung. In der Tradition der großen Vorfahren gestaltete sich die westliche Landschaft wertphilosophisch. Der Entwicklungsprozess wurde von einem tiefgreifenden Wertewandel begleitet, der zu Konflikten führte, vor allem dann, wenn das religiöse Vertrauen der Rationalität kognitiver Erkenntnis entgegenstand, wenn die Ausbreitung einer anderen Kultur den Status quo bedrohte. Angesichts der Wirren in der modernen Welt werden literarische Visionen Wirklichkeit und deren katastrophale Botschaften provozieren heute keine Proteste innerhalb wissenschaftlicher Gremien. Diese werden auch nicht von ihnen dementiert. Die allgemeine Besorgnis eskaliert in den Medien. In den täglichen Nachrichten wird von Fakten berichtet, die das Scheitern des Konzeptes einer multikulturellen Gesellschaft und der Vision eines Vereinten Europas unterstützen…

In der Monografie wird die Aufmerksamkeit auf Fakten gelenkt. Sie werden hinterfragt, erweitert und ergänzt durch künstlerischen Arbeiten innerhalb der Ausstellung.

Zur Ausstellung

Die Ausstellung ist Bestandteil eines Forschungsprojektes „Archetypen des Weiblichen in der westlichen Kultur – ein künstlerischer und philosophischer Diskurs zur Gegenwartskunst“ der Universität Jan Kochanowski in Kielce/Polen, finanziert vom Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Arbeiten der Mitwirkenden – von Künstlern sowie dreier Doktoranden. Sie zeigen thematisch zusammenhängende Zyklen unterschiedlicher formaler Ausprägung und unterschiedlicher Bedeutungsebenen. Sie experimentieren mit den verschiedensten Techniken, mischen und verbinden sie miteinander, indem sie hybride Verknüpfungen bilden. Sie richten das Augenmerk auf die unendlichen Möglichkeiten einer neuen Qualität von Expressivität, auf der Basis klassischer Kunstdisziplinen, zu entwickeln. Sie zeigen eigene Interpretationen des Themas. Sie mischen sich ein in den lebhaften Diskurs um den Gesamtzustand der westlichen Zivilisation, indem sie den Fokus auf die Situation der zeitgenössischen Frau lenken, wobei sich oftmals selbst die Kultur als Instrument für eine schwierige Lage erweist, ganz im Gegensatz zu ihrer ursprünglichen Funktion. Die Ausstellung wird von der Kuratorin als ein vielschichtiges Porträt unseres gegenwärtigen Europas verstanden, indem sich Meinungen, Reflexionen und Ansichten der Mitwirkenden summieren. Deren Synthesen, verbunden mit Schlussfolgerungen, überlassen die Künstler den Besuchern der Ausstellung.

Kuratorin: Prof. Małgorzata Bielecka
Stellvertretende Direktorin der Abteilung Kunst und Wissenschaft
Leiterin des Fachbereichs Malerei/Plastik
Institut der Schönen Künste
der Universität Jan Kochanowski in Kielce/Polen

(Quelle Neuer Sächsischer Kunstverein e. V.)

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Eröffnung "Archetypen des Weiblichen in der westlichen Kultur - ein künstlerischer und philosophischer Diskurs zur Gegenwartskunst"

Die Ausstellung ist im Kunstraum auf dem Schützenplatz 1 vom 15.12. – 06.01.2018 zu besichtigen.

(geschlossen am 26.12. und 30.12.2017)

Führungen durch die Ausstellung: 19.12.2017, um 17:00 Uhr | 03.01.2017 um 17:00 Uhr (Um Anmeldung wird gebeten!)
 

Unser Kunstraum hat für Sie geöffnet:

Dienstag bis Freitag von 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag von 10.00 – 14.00 Uhr geöffnet.

Veranstaltungsraum und Partner

Seit Mitte 2014 setzen wir gemeinsam mit dem Neuen Sächsischen Kunstverein e.V. (NSKV) im schlichten, trapezförmig zulaufenden Sichtbetonraum auf dem Schützenplatz 1, die Formate "Ausstellungen" und "Veranstaltungen" um. Der Kunstverein und das UZD teilen sich Miete und Nutzung. Jährlich finden Veranstaltungen zu Kunst, Kultur, Natur- und Umweltschutz statt und wollen den Blick für Themen schärfen, die beide Vereine seit Jahrzehnten beschäftigen und über das Viertel, ja über Dresden hinaus von Relevanz erscheinen. Einmal im Jahr gibt es eine gemeinsame Ausstellung des UZD und dem NSVK.

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Tom Umbreit, Geschäftsführer vom Umweltzentrum Dresden und Karin Weber, Leiterin der Geschäftsstelle Neuer Sächsischen Kunstverein

Ansprechpartner
Neuer Sächsischer Kunstverein e.V.  
Schützengasse 16 18
01067 Dresden
Telefon: 0351/4 94 33 83
 
Das Jahresprogramm des Neuen Sächsischen Kunstvereins e.V. finden Sie unter:

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Veranstaltungsort Kunstraum Dresden

Schützenplatz 1
01067 Dresden